Jeder kennt das: Man steht vor dem Kühlschrank und hält einen Joghurt in der Hand. Der Deckel wölbt sich beunruhigend nach oben und das Mindesthaltbarkeitsdatum weist weit in die Vergangenheit. Wer schlau ist kauft sich einen neuen. Einen neuen, der vielleicht ein wenig länger haltbar ist.
Der Metro AG geht es ähnlich, nur dass die Produkte bereits drei Tage vor Ablauf der Haltbarkeit aus den Regalen genommen werden müssen. Durch diese Produkte entstehen Einbußen von etwa einem Prozent des Umsatzes; gemessen an einer ohnehin kleinen Marge im Lebensmittelhandel ein ordentlicher Batzen. Mit dem Auftrag aus diesem Batzen ein Bätzchen zu machen, wandte sich die METRO AG mit einem Projekt an die HPI School of Design Thinking.
Der Schlüssel zum Erfolg lag nicht in der Logistik, sondern in dem eingangs geschilderten Erlebnis. Die Kunden haben Angst ein Produkt zu kaufen, das zu schnell abläuft. Darum vergleichen sie die Daten und nehmen das jüngere Produkt.
Indem er Produkte zurücklässt, schafft der Kunde aber erst die Ursachen seiner Angst.
Mit dieser Erkenntnis im Sinn haben wir den Prototyp eines Kühlregalsystem entwickelt, das nur Produkte von vorne herausgibt und so gewährleistet, dass die Produkte, die zuerst eingeräumt werden, auch als erstes gekauft werden.
Das Ergebnis ist eine Win-Win Situation: Der Kunde hat immer Produkte mit ausreichender Laufzeit, auch ohne Kontrolle; und die Metro hat deutlich geringere Verluste.
Der Metro AG geht es ähnlich, nur dass die Produkte bereits drei Tage vor Ablauf der Haltbarkeit aus den Regalen genommen werden müssen. Durch diese Produkte entstehen Einbußen von etwa einem Prozent des Umsatzes; gemessen an einer ohnehin kleinen Marge im Lebensmittelhandel ein ordentlicher Batzen. Mit dem Auftrag aus diesem Batzen ein Bätzchen zu machen, wandte sich die METRO AG mit einem Projekt an die HPI School of Design Thinking.
Der Schlüssel zum Erfolg lag nicht in der Logistik, sondern in dem eingangs geschilderten Erlebnis. Die Kunden haben Angst ein Produkt zu kaufen, das zu schnell abläuft. Darum vergleichen sie die Daten und nehmen das jüngere Produkt.
Indem er Produkte zurücklässt, schafft der Kunde aber erst die Ursachen seiner Angst.
Mit dieser Erkenntnis im Sinn haben wir den Prototyp eines Kühlregalsystem entwickelt, das nur Produkte von vorne herausgibt und so gewährleistet, dass die Produkte, die zuerst eingeräumt werden, auch als erstes gekauft werden.
Das Ergebnis ist eine Win-Win Situation: Der Kunde hat immer Produkte mit ausreichender Laufzeit, auch ohne Kontrolle; und die Metro hat deutlich geringere Verluste.
